Derivatportfolio – Wettlauf gegen die Zeit

Eine Bank befindet sich nach Insolvenz und Verstaatlichung in Sanierung. Im Rahmen einer Fusionierung / Liquidation ist das Back-Office der Bank plötzlich für ein Derivat-Wertpapierportfolio einer ehemaligen Tochtergesellschaft verantwortlich. Durch ein Rating-Downgrade entsteht kurzfristig eine sehr kritische Situation resultierend aus einem wenig beachteten Dokumentenarchiv im Keller.

Ein Portfolio von ca. 750 komplexen Derivatgeschäften und deren abgesicherte Grundgeschäfte mit einem Wert von ca. EUR 11,5 Mrd. müssen in kürzest möglicher Zeit auf extrem kritische Vertragsklauseln geprüft werden. Die Dokumentation liegt nur in Papierform oder als Fax abgespeichert vor und spezialisierte Juristen sind kurzfristig schwer verfügbar und selten erschwinglich. 

Die Dokumentation wurde digitalisiert und durchsuchbar gemacht und es gelingt schnell, die kritischen Vertragsklauseln bzw. Instrumente zu identifizieren. So können rechtzeitig Verhandlungen mit den Gegenparteien geführt und ein sogenannter Cross-Default verhindert werden.